BUND lehnt Gespräche über die Zukunft des Silberseegebiets ab

Veröffentlicht am 27.08.2020 in Aktuell

Das Revisionszulässigkeitsverfahren beim Bundesverwaltungsgericht wird darüber entscheiden, ob das Urteil des OVG Koblenz Rechtskraft erlangen wird und der aufgestellte Bebauungsplan damit endgültig gescheitert ist. Für uns ist es unabhängig vom Ausgang dieses Verfahrens wichtig, dass der Silbersee und die ihn umgebenden Flächen für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger und unseren Wassersportverein in Zukunft nutzbar bleiben.

Nach unserem Bericht über die möglichen Folgen des OVG-Urteils versuchte der BUND Rhein-Pfalz-Kreis zunächst über unseren Landesverband unsere Berichterstattung zu unterbinden und uns in unserem Recht auf freie Meinungsäußerung einzuschränken. Im Zuge dessen wies man explizit daraufhin, dass der direkte Kontakt mit der SPD Bobenheim-Roxheim nicht erwünscht ist, äußerte uns gegenüber zu einem späteren Zeitpunkt jedoch den Wunsch nach einem persönlichen Gespräch.

Gerne hätten wir diese Gelegenheit wahrgenommen, da eine einvernehmliche Lösung nur im Austausch mit allen Beteiligten gefunden werden kann. Überraschenderweise zog der BUND Rhein-Pfalz-Kreis nun seine bereits Ende Juli erfolgte Gesprächszusage kurzfristig zurück. Alle Versuche der vergangenen Woche, doch noch gemeinsam über die Zukunft des Silberseegebiets sprechen zu können, scheiterten an immer neuen Begründungen und Forderungen der Naturschützer.

Der BUND hat damit deutlich gemacht, dass er nicht an einem offenen und konstruktiven Dialog interessiert ist. Dieser ist aber unerlässlich für die Zukunft unseres Silbersees, die damit einmal mehr im Ungewissen bleibt.

Dem BUND Rhein-Pfalz-Kreis kommt durch sein Klagerecht eine große Verantwortung zu. Dieser muss er gerecht werden, seine Weigerungshaltung aufgeben und sich für sachliche Gespräche öffnen. Nur so kann die beste Lösung für alle Beteiligten gefunden werden.

 

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28. September 2020 • 19:00 Uhr • Besprechungszimmer "Stadt Jeßnitz" • Rathaus Bobenheim-Roxheim