
Die Kinder- und Jugendarbeit hat für die SPD Bobenheim-Roxheim einen hohen Stellenwert. Deshalb setzen wir uns aktiv für die Wiedereröffnung des Jugendzentrums (JUZ) sowie die Besetzung der derzeit vakanten Jugendpflegerstellen ein. Wir sind überzeugt: Jugendliche brauchen auch außerhalb von Vereinen eine zentrale Anlaufstelle. Nicht alle Familien können sich die Mitgliedsbeiträge in Vereinen leisten, daher ist ein gut erreichbares Jugendzentrum besonders wichtig.
Nach Auskunft der Gemeindeverwaltung liegt bereits ein Angebot für die notwendigen Malerarbeiten vor. Durch Eigenleistungen können die Gesamtkosten zusätzlich reduziert werden – die SPD hat ihre Unterstützung hierbei zugesagt.
Das aktuelle JUZ wird zunächst als Übergangslösung genutzt, bis langfristige Lösungen umgesetzt werden können. Nach Abschluss der Renovierungsarbeiten steht den Jugendpflegerinnen und Jugendpflegern ein eigenes Büro zur Verfügung. Sie sind unverzichtbare Ansprechpartner für Jugendliche, unterstützen Projekte vor Ort und fördern die Vernetzung mit Schulen, Vereinen, Politik, Verwaltung und sozialen Einrichtungen. Die Bedeutung dieser Arbeit wurde unter anderem bei einer Gemeindeveranstaltung zum „Runden Tisch“ deutlich – eine Initiative, die ebenfalls auf einen SPD-Antrag zurückging. Hier bestätigten sowohl der Kreisjugendbeauftragte als auch ein Vertreter der Polizei die Notwendigkeit von Jugendpflegern.
Im Jugend- und Sozial-Kulturausschuss am 26. November 2025 hat die SPD-Fraktion einen mündlichen Antrag zur Renovierung des Jugendzentrums und zur Ausschreibung der Jugendpflegerstellen ab Januar 2026 gestellt – und dieser Antrag wurde einstimmig angenommen.
Die SPD Bobenheim-Roxheim wird weiterhin darauf hinwirken, dass die Renovierungsarbeiten zeitnah beginnen, damit die Jugendlichen ihr Jugendzentrum so bald wie möglich wieder nutzen können.